MIT Rostock: Stadtpolitik muss Hafen stärker im Blick haben

Im Beisein des Hafenkapitäns Gisbert Ruhnke und des Geschäftsführers der HERO, Jens Aurel Scharner, fordert die Mittelstandsvereinigung (MIT) der Rostocker CDU nach ihrem hafenpolitischen Wirtschaftstreffen ein stärkeres Engagement der Rostocker Politik für die Interessen der Hafenwirtschaft.

Hierzu äußert der Vorsitzende Dr. Helmut Schmidt, zugleich Mitglied der Rostocker Bürgerschaft: „Die Rostocker Hafenwirtschaft steht derzeit direkt und indirekt für über 12.000 Arbeitsplätze und ein hohes Steueraufkommen. Wir müssen die Interessen des Hafens viel stärker in den Mittelpunkt unserer politischen und gesellschaftlichen Anstrengungen stellen. Die erfolgreiche Situation des Hafens ist nicht naturgegeben. Der Rostocker Hafen befindet sich im Ostseeraum in einer Konkurrenzsituation, etwa mit Lübeck und Danzig. Die Chancen der maritimen Wirtschaft und die Potentiale des Rostocker Universalhafens müssen wir nutzen und erschließen, um auch langfristig Ansiedlungen und Arbeitsplätze garantieren zu können.

Daniel Peters, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Rostocker Bürgerschaft ergänzt: „Entscheidend wird sein, dass wir alle Rostocker Politik und Wirtschaft Lobbyarbeit betreiben, um die Seekanalvertiefung von 14,50 auf 16,50 Meter in den Bundesverkehrswegeplan zu bekommen. Das Vorhaben mit einem Kostenvolumen von etwa 100 Millionen Euro ist die wichtigste wirtschaftspolitische Investition für die Region und das Land in den nächsten 10, 15 Jahren. Auch stadtpolitisch müssen wir unsere Hausaufgaben machen. Neben wichtigen Wohnungsbauvorhaben brauchen wir Flächen für hafenaffine Industrie und Wirtschaft. Fakt ist, aktuell müssten wir einem Investor in der Größenordnung von Liebherr oder EEW absagen. Das muss sich ändern!“, erklärt Peters abschließend.

V.i.S.d.P.:

Marco Döbel
MIT Vorstandsmitglied
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