Klärschlammverbrennung im Stadtgebiet wird zum Imageproblem

Mittelstandsvereinigung der CDU/CSU KV Hansestadt Rostock : Klärschlammverbrennung im Stadtgebiet wird zum Imageproblem und gefährdet Zukunftschancen der Stadt

 Der Kreisvorsitzende der Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU/CSU in der Hanse- und Universitätsstadt Rostock, Dr. Helmut Schmidt, befürchtet einen wirtschaftlichen Schaden für Rostock, wenn die geplante Klärschlammverbrennungsanlage in Rostock-Bramow entsteht:

„Große Freude herrschte allenthalben, als wir erfuhren, dass der Bund 24 Millionen Euro für das sogenannte Großprojekt Ocean Technology Center (OTC) in Rostock investieren will. Damit werden am Standort Rostock-Bramow die Grundlagen für internationale Spitzenforschung der Unterwassermeerestechnik gelegt. Zugleich sollen damit forschungsorientierte und innovative Unternehmen im Umfeld angesiedelt werden.

Umso unverständlicher ist es, eine Verbrennungsanlage für den halben Klärschlamm Mecklenburg-Vorpommerns in unmittelbarer Nähe anzusiedeln. Das ist eine wirtschafts- und forschungspolitische Katastrophe, denn schon jetzt ist allein die Überlegung ein Imageschaden. Dieses Vorgehen der Rostocker Verwaltungsspitze ist umso unverständlicher, da nun bekannt wurde, dass das ab 2029 gesetzliche vorgeschriebene Phosphorrecycling gar nicht in Rostock stattfinden wird. Damit ist klar, dass es eine reine Verbrennungsanlage für 100.000 Tonnen getrockneter Fäkalien wird. Diese Anlage ist ein bisher unkalkulierbares Risiko für Mensch, Natur und Rostocks Zukunftschancen.

Wenn das nun die Vorzeigeprojekte der Stadt werden sollen, müssen sich alle ernsthaft Sorgen um die Zukunft der Stadt machen“, so Helmut Schmidt abschließend.

V.i.S.d.P.:

Dr. Helmut Schmidt, Marco Döbel